Martin Fischer
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Schon sehr früh, im zarten Alter von 3 Jahren, habe ich die ersten Anfänge mit meinem Vater gemacht. Der Spaß stand bei mir stets im Vordergrund, wie oft gespielt wurde durfte ich selbst bestimmen. Gedrängt wurde ich nie, des öfteren war ich derjenige, der Papa auf den Tennisplatz schleifte. In meinen Anfängen verbrachte ich sehr viele Stunden im Keller. Wir befestigten einen Schaumgummi an der Wand, damit der Ball gedämpfter zurückspringt. Das war meine persönliche Schlagwand. Im Sommer bauten meine Cousins, meine Geschwister und ich ein Netz im Garten auf. Mit weichen Bällen, selbstgemachten Linien und einer Netz-Spezialkonstruktion
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verbrachten wir oft ganze Nachmittage auf unserem persönlichen Wimbledon-Platz. Mit sechs Jahren habe ich dann begonnen die ersten Kleinfeldturniere zu spielen. Nebenher spielte ich beim FC Wolfurt Fußball. Aber im Alter von 11 Jahren fiel die Wahl und die Konzentration aufs Tennis, die Begeisterung am Fußball ist mir aber geblieben!

Zu Beginn, als hauptsächlich im Bezirkskader trainierte wurde, hatte ich viele verschiedene Trainer. Bojidar Pampoulov und Guntram Schlatter sind diejenigen, an die ich mich noch am besten erinnern kann. Schon relativ bald nahm man mich in den VTV-Kader auf, von da an begann meine Zusammenarbeit mit Ajit Alexander. Zu dieser Zeit besuchte ich das Gymnasium Blumenstraße in Bregenz. Da sich das Trainingszentrum in Dornbirn befindet, musste das Timemanagment gut passen. Während dieser Zeit lief das Taxi Mama auf Hochtouren. Der Trainingsumfang war aber noch nicht wirklich hoch, 3-4 mal in der Woche, das musste vorerst genügen. Das änderte sich erst, als ich 2000 ins Sportgymnasium nach Dornbirn wechselte. Dies war eigentlich auch der Startschuss zu meiner „Tennisehe“, denn auch Philipp Oswald (Ossi) vollzog den gleichen schulischen Wechsel. Von diesem Zeitpunkt an ging unsere Laufbahn quasi Hand in Hand. Ein gesunder Konkurrenzkampf hat uns immer wieder angespornt, Freunde sind wir aber nach wie vor! Da es von da an zwei Vormittagseinheiten gab und die Distanz zum Training nur noch 100 m betrug, war es leicht das Pensum zu erhöhen. Somit konnten wir auch beginnen, auf internationaler Ebene Erfahrungen zu sammeln. Angefangen haben wir bei den U14 + U16 ETA-Turnieren.

Mit 17 Jahren wurde uns Stefan Lochbihler als Trainer zur Verfügung gestellt. Das klar gesteckte Ziel hieß Junioren Grand-Slams! Das Ziel wurde trotz Doppelbelastung mit der Schule erreicht. Die Krönung dieser Zusammenarbeit war der U18 Europameistertitel 2004 im Doppel. Ein wichtiges Fundament im konditonellen Bereich schaffte uns zu dieser Zeit Herwig Reiter!

Als wir 2004 maturiert haben, begann eine neue Ära in unserem Tennisleben! Mit der Einberufung ins HSZ (Heeressportzentrum) durch den damaligen Sportdirektor Stan Franker, war die Übersiedelung in die Südstadt verbunden. Thomas Weindorfer hat uns von dort an übernommen – der Umstieg ins Herrentennis stand bevor. Dies bezeichne ich auch gleichzeitig als den Start meiner Profikarriere. In der Südstadt trainieren wir bis heute noch, aber seit diesem Winter mit Jürgen Hager als Hauptverantwortlichen!
 
Ergebnisticker Letzte Qu
vs. Ilija Marchenko (UKR)
5/7 3/6
nächster Gegner
Singles: 218 - Doubles: 147
Martin Fischer
.: Woche 5 - Training
  Dornbirn :.
.: Woche 6 - € 42.500 + H
  CH - Bergamo, ITA :.
.: Woche 7 - 30.000 + H
  CH - Wolfsburg, GER :.
 
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