Daviscup-Sieg in Lettland


 Mein Comeback im Daviscupteam ist gelungen - mit einem 6-3, 6-3, 6-2 Sieg gegen Andis Juska konnte ich die österreichische Mannschaft am Freitag in Lettland 1:0 in Führung bringen. Natürlich habe ich den Sieg von mir auch ein bisschen erwartet, aber genau darin liegt das Problem. Ich kenne Juska seit vielen Jahren und weiß, dass er mit der Erfahrung von mehr als 70 Daviscupspielen (davon 37 gewonnen) gefährlich werden kann.

Zum Glück habe ich von Beginn weg solide gespielt - wenn man stets in Führung liegt, geht vieles leichter. Vor allem habe ich konstant serviert und nur (im zweiten Satz) ein Break kassiert, das ich mir aber postwendend zu Null zurückholte. Von diesem Zeitpunkt an war ich nie mehr in Gefahr, das Spiel zu verlieren. 

Jürgen Melzer löste seine Aufgabe auch souverän  mit einem 6-3, 6-1, 6-4 Sieg gegen den überraschend starken Janis Podzus. So schafften wir im Einzel die erhoffte optimale Ausgangsposition.

Leider konnten Alex Peya und Philipp Oswald am Samstag im Doppel noch nicht für die Entscheidung sorgen, sie unterlagen gegen Gulbis/Libietis mit 5-7, 6-7 und 4-6. 

Am Sonntag gelang Jürgen Melzer gegen Mikelis Libietis mit einem souveränen Dreisatzsieg die Entscheidung - so kann Österreichs Nationalteam im nächsten Frühjahr wieder um den Einzug in die Weltgruppe spielen. 

Wenn Daviscup-Länderkämpfe bereits entschieden sind, wird das letzte Einzel nur noch auf zwei Gewinnsätze gespielt. Gegen den unbekümmert spielenden Janus Podzus geriet ich zwar 1-4 in Rückstand, schlussendlich war ich beim 7-6, 6-3 Erfolg aber doch Herr der Lage. Mit der erfolgreichen Rückkehr ins Daviscup-Team geht es nun in die letzte Turnierphase. Ziel ist die Rückkehr unter die Top 200 der Weltrangliste, da kann ich das Selbstvertrauen von der Lettland-Reise gut gebrauchen.


 

Euer Martin


Bericht Freitag in ORF Sport aktuell

Bericht Samstag in ORF Sport aktuell

Bericht Sonntag in ORF Sport aktuell

Bericht auf tennisnet.at